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Wie letztes Jahr, so hieß auch 2010 das letzte Album "Eiseskälte".

Da ziehen eben erst 12 Monate ins Land und schon steht der Winter wieder vor der Tür. Damit konnte nun niemand rechnen. Und es wird ein Jahrhundertwinter. Bestimmt der zehnte dieses Jahrhunderts, ach was rede ich, dieses Jahrtausends.

Ist schon komisch, da schmelzen auf allen Erdteilen die Gletscher weg (dazu empfehle ich: Die Erde früher und heute (Amazon.de)) und ausgerechnet in Deutschland müssen die ganzen Schneemassen niedergehen. Bis zu einem Meter Schnee konnte man in Thüringen verbuchen (Die Schweizer und Japaner (Gizmodo.de) unter euch dürfen jetzt laut auflachen).

Respekt dem, der bei derartig zugeschneiten Straßen, ausfallenden oder zumindest über 20 Minuten verspäteten Zügen und der anstehenden Weihnachtszeit noch zur Arbeit kam. Die Schulen blieben sicherheitshalber gleich geschlossen.

Wohl dem, der nicht nach Draußen musste. Denn die Bahn warnte davor, mit ihr zu reisen. Da werfen die doch glatt ihre einzige Legitimation dieses hoffnungslos überfinanzierten Unternehmens über Bord und werden noch nicht einmal rot. Auf den Autobahnen sah es da schon besser aus. Freie Fahrt auf Deutschlands Lieblingswegen, dank einer 5cm dicken Salzkruste. Doch nun ist das Salz auch schon alle. Wird Zeit, dass der Frühling kommt. Kleine Straßen (zum Beispiel die vor meiner Haustür) wurden derweil nicht mehr geräumt. Das hat auch die Müllabfuhr bemerkt und blieb prompt stecken. Da kann ich mir ein hämisches Grinsen nicht verkneifen.

Freude dem, der sich bei all dem Unsinn noch geruhig vor den Kamin setzen kann und das neue Jahr zu begrüßen weiß. Schnell, bevor das statistische Bundesamt wieder den Durchschnitts-Deutschen mit 1 1/4 Kindern berechnet und ich mich auf die Suche nach meinen 32,000€ fehlenden Einkommen mache.

Das Album habe ich wie letztes Jahr an einem der kältesten Tage gemacht. Schnee und Raureif überzogen Bäume und Landschaft und die -15°C haben im nu' meine Kameraakkus außer Gefecht gesetzt.

In diesem Sinne gesundes neues Jahr 2011.

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Fotos geschossen einer Nikon D90 dem Nikkor 50mm f1.8 und dem Nikkor 18-105.

Veröffentlicht am 07 Jan 2011 von Christian
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Einige winterliche Fotos aus Gößnitz und Ulm.

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Fotos geschossen mit einer Panasonic FS6 und einer Nikon D90 mit Nikkor 50mm f1.8.

Veröffentlicht am 12 Dec 2010 von Christian
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Fotos vom Ulmer Weihnachtsmarkt.

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Fotos geschossen mit einer Panasonic FS6 und einer Nikon D90 mit Nikkor 18-105.

Veröffentlicht am 12 Dec 2010 von Christian
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Ich habe die Tage das gute Wetter hier in Ulm genutzt, um mir die Wilhelmsburg (aka Bundesfestung Ulm, siehe hier) auf dem Michelsberg genauer anzusehen. Betreten kann man das Gebäude zwar nicht immer, aber es gibt auch außen herum viel zu sehen. Auf dem gut 3Km langen Weg von meiner Wohnung dahin sieht man so ziemlich alle Seiten der kleinsten Großstadt Deutschlands. Da gibt es sanierte und unsanierte Plattenbauten, dunkle Hinterhöfe, herbstliche Märkte, Geschäftsviertel, kleine Gässchen, Schulen, große Kirchen und Denkmäler, ein Villenviertel am Berg und die rostigen Bahnanlagen.

Fotografiert habe ich nichts davon. Ich bin ja noch 5 Monate hier und will nicht alles an einem Tag aufnehmen. Mein Ziel war die Burg. Diese befindet sich hoch über der Stadt, lässt also eine gute Aussicht erwarten. Die war letztlich zwar nicht so, verspricht bei weniger Luftfeuchtigkeit aber atemberaubend zu werden. Schau‘ ich im Winter nochmal. Ansonsten gibt es bei der Burg einiges an Waldwegen zu erkunden, was bei buntem Laub und praller Sonne angenehm beruhigend ist.

Fotos habe ich von der Burg, dem Blick auf Ulm sowie allerhand Laub gemacht.

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Fotos geschossen mit dem Nikkor 18-105.

Veröffentlicht am 25 Oct 2010 von Christian
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Seit dem 25. August befinde ich mich in Ulm, besser gesagt in Neu-Ulm, südlich der Donau. Grunde meines sechsmonatigen Aufenthalts ist ein Industriepraktikum bei Cassidian Electronics, vormals EADS Defence & Security. Ich arbeite dort in der Entwicklung bei Sensor Driver & Support Software und beschäftige mich mit Anwendungsprogrammierung in Visual C#.

Obwohl das reichlich (Lern-)Arbeit ist, bleibt hin und wieder Zeit, die schöne Innenstadt von Ulm zu besuchen. Der Herbst ist in vollen Zügen und lädt zum Fotografieren ein.

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Fotos geschossen mit dem Nikkor 50mm f1.8.

Veröffentlicht am 11 Oct 2010 von Christian
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Die Bahn geht - leider nicht ganz. Nachdem die Deutsche Bahn vor einem Jahr bereits die rechte Flanke des Gößnitzer Bahnhofgebäudes abgerissen hat, ist nun auch der Rest dran. Der Rückbau soll Platz für eine Neugestaltung des Bahnhofes schaffen. Neugestaltete Bahnhöfe zeichnen sich dabei durch ihre Naturbelassenheit aus. Es gibt weder Zeitungsverkäufer noch Wurstbuden, weder Wartehäuser noch Fahrkartenautomaten. Die Romantik eines Bahnhofes, wie es sie im 19 und Anfang des 20. Jahrhunderts gab, vergeht vollständig. Was uns bleibt ist der längste Bahnsteig Deutschlands.

Noch Ende der 90er Jahre war im Bahnhof hingegen ein Reger Personenverkehr. Ich glaube sogar, es gab dazumal noch einen Fahrkartenschalter oder ein Reisebüro. Sowas brauchen wir aber heute nicht mehr. Die Fahrkarte kann sich meine Großmutter schließlich auch im Internet holen oder notfalls mit ihrem Smartphone. Obwohl sie beides nicht hat, wird sie die Bahn weiter nutzen. Irgendwie muss man ja ins benachbarte Schmölln zum Hausarzt kommen.

Insofern kann ich es gar nicht bedauern, dass uns die Bahn in Teilen erhalten bleibt. Für den nächsten Rückbau in 20 Jahren empfehle ich jedoch heute schon, Schienen einzurollen und den Schotter aus der Stadt zu karren. Das verbindet und die Bahn wird dann keiner mehr brauchen.

Gebaut wurde das Bahnhofsgebäude im Jahre 1892. Es ist also 118 Jahre alt. Es hat Hitler, Honecker, Kohl und Schröder überdauert. Doch dem grenzenlosen Drang nach Profit, wie ihn die Deutsche Bahn seit einigen Jahren hegt, hält der Bau nicht stand. Vielleicht ist es so sogar besser. Das schmöllner Bahngebäude wurde nach der Wende aufwändig saniert um dann leer zu stehen. Irgendwie auch kein Abgang für eine alte Lady.

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Fotos geschossen mit dem Nikkor 18-105 VR.

Veröffentlicht am 08 Aug 2010 von Christian
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Da ich gerade Zeit hatte, habe ich die Homepage mal auf Vordermann gebracht und einige Text aktualisiert. Da sich das Projekt "Neue Webseite" sicher noch einige Monate hinzieht, war das mehr als nötig. Nachdem www.validome.org auf unbestimmte Zeit vom Netz gegangen ist, wird die Seite nun auch wieder direkt via W3C-Validator geprüft. Sie sollte dennoch weitestgehend Standardkonform bleiben (bitte prüft nicht die CSS, ich weiß es ja…).

Neu hinzugekommen ist eine kleine Webseite, die sich mit Mikrocontrollern beschäftigt. Zu erreichen ist sie unter myavr.chkronline.de. Das Angebot befindet sich momentan noch im Aufbau, aber ich hoffe dort in Zukunft nützlichere Informationen liefern zu können, als ich es hier tue. Ist das neue Design dann mal fertig, dürfte das Thema in die Hauptseite integriert werden.

Veröffentlicht am 26 Jul 2010 von Christian
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Es ist vollbracht. Nach gut 2 Jahren Bauzeit, mehreren Sperrungen der Bahnstrecke Gößnitz und unzähligen Umleitungen wurde gestern, am 28.06.2010 die neue Gößnitzer Eisenbahnbrücke feierlich eröffnet. Anwesend zu diesem Kleinstadt-Spektakel waren so gut wie alle Gößnitzer. Kein Wunder, wartet man hier schon fast 50 Jahre auf das neue Bauwerk, welches die alte Bahnbrücke, die Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurde, ersetzt. Doch nun ist sie fertig, und der Verkehr könnte wieder Rollen, wäre da nicht schon die nächste Baustelle, die den Weg von Gößnitz in die Nachbarstadt Schmölln versperrt. Sei es drum, man kann ja nicht alles haben. So hat das Bauwerk auch gut 6,4 Millionen Euro gekostet und dürfte für die nächsten 200 Jahre die Verbindung der beiden Gößnitzer Stadtteile sein. Möge sie den Gößnitzern lang erhalten bleiben.

Mit der Eröffnung endet nun auch die fotografische Begleitung meinerseits zu diesem Projekt. Doch der nächste Großbau wartet bereits. Die Gößnitzer Umfahrung der B93 nimmt zusehends Form an. Wobei es ja auch langsam reicht, mit Baustellen.

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Fotos geschossen mit dem Nikkor 18-105.

Veröffentlicht am 29 Jun 2010 von Christian
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